Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Implikatur, Sprachphilosophie: Ausdruck von H. P. Grice über Voraussetzungen innerhalb einer Kommunikation, die von den Teilnehmern stillschweigend akzeptiert werden und die sich in der Formulierung eines einzelnen Satzes bemerkbar machen, z.B. durch eine ironische Formulierung. (Siehe Paul Grice, Studies in the Way of Words, Harvard 1989, S. 22–40.)
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Lewis V 153
Implikatur/Konversationsimplikatur/Grice/Lewis:
Bsp "Hier hast du mal recht" Implikatur: "Sonst hast du meist unrecht". ((s) Vor allem sprachlich bedingt).
Dagegen:
Konventionsimplikatur/Jackson: Bsp "Sie wählt liberal, aber sie ist kein Idiot" – Das impliziert: "Die meisten Liberalen sind Idioten". Hier geht es also nicht um sprachliche Besonderheit, sondern um Konventionen.

Jack I
F. C. Jackson
From Metaphysics to Ethics: A Defence of Conceptual Analysis Oxford 2000

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

> Gegenargumente gegen Jackson



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017