Philosophie Lexikon der Argumente

 
Wissen: Wissen ist ein bewusstes Verhältnis zu Sätzen bzw. Aussagen oder Propositionen, das diesen auf gerechtfertigte Weise Wahrheit oder Falschheit zuspricht. Was gewusst wird, ist wahr. Umgekehrt gilt nicht, dass alles was wahr ist, auch gewusst wird. Siehe auch Wissen wie, Wissen dass, propositionales Wissen, Realismus, Fähigkeiten, Kompetenz, Wahrheit, Tatsachen, Sachverhalte, Sprache, Gewissheit, Überzeugungen, Allwissenheit, Logisches Wissen, Verlässlichkeit.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Bubner I 35
Wissen/Höhlengleichnis/Platon/Bubner : das von den Wenigen erlangte Wissen darf nicht zur theoretischen Selbstgenügsamkeit verführen.
Die seltene Einsicht in das Wesen des Guten ist politisch umzusetzen! es geht nicht um Wertneutralität eines höchsten Gegenstands.
Die Philosophen müssen wieder hinuntersteigen, um das Leben mit den Mitgefangenen zu teilen. Dazu verpflichtet sie die Eigenart dessen, was sie gesehen haben!(Gut).
Vernünftig handeln kann nämlich nur der, der ein Ziel im Leben hat.(Vernunft).
Zammenfassung: die Idee des Guten muss wörtlich verstanden werden. Die gleichnishafte Einkleidung verweist nicht auf eine ontologische Geheimlehre.
Der Philosoph, der mit dieser Frage nach Sinn und Zweck der Theorie die Möglichkeiten der Theorie selber relativiert, wird zum Dialektiker. (Dialektik).
I 119
Wissen/Menon/Platon: Aporie: entweder kann man gar nichts lernen, oder nur das. was man schon weiß.
Platon antwortet darauf mit dem Mythos von der Anamnesis. (Erinnerung aus früherem Leben der Seele).
Wissen/AristotelesVsPlaton (Menon): kein Wissen entsteht aus nichts.
Bei Syllogismus und Epagogé (heute umstritten, ob als Induktion aufzufassen) gibt es Vorwissen.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

> Gegenargumente gegen Platon
> Gegenargumente zu Wissen ...

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017