Philosophie Lexikon der Argumente

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Intuitionismus: A. Der Intuitionismus in der Mathematik geht davon aus, dass die zu untersuchenden Gegenstände wie z.B. Zahlen erst im Prozess der Untersuchung konstruiert werden und daher keine fertigen Gegenstände sind, die entdeckt werden. Das hat unter anderem Auswirkungen auf die doppelte Negation und den Satz vom ausgeschlossenen Dritten.
B. Der Intuitionismus der Ethik nimmt an, dass moralische Prinzipien feststehen und unmittelbar (oder intuitiv) wissbar sind.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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P. Lorenzen Ein dialogisches Konstruktivitätskriterium (1959) in Karel Berka/L. Kreiser Logik Texte Berlin, 1983

Berka I 269
Intuitionistische/klassische Logik/Lorenzen: hat man die intuitionistische Logik auf diese Weise konstruktiv gerechtfertigt, so ist die Interpretation der klass. Logik z.B. vermittels der Elimination von v, >, Allquantifikation kein Problem mehr.
Quantifikation: aber natürlich ist die Verwendung von Quantoren an die Bedingung gebunden, dass die Behauptungen, ein Element gehöre zum Bereich einer quantifizierten Variablen, schon vorher einen dialogisch definiten Sinn habe.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Lorenzen
> Gegenargumente zu Intuitionismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017