Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Negation, Philosophie, Logik: Verneinung eines Satzes. In der Logik durch Voranstellung des Negationssymbols. Alltagssprachlich ausgedrückt durch das Wort „nicht“, das an verschiedenen Positionen des Satzes stehen kann. Wenn die Negation sich nur auf ein Satzteil bezieht, muss das durch die Position deutlich gemacht werden, z.B. kann ein Prädikat abgesprochen werden, ohne den ganzen Satz zu verneinen. In der Logik unterscheidet man daher auch innere und äußere Negation durch den Gebrauch verschiedener Symbole.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
P. Lorenzen Ein dialogisches Konstruktivitätskriterium (1959) in Karel Berka/L. Kreiser Logik Texte Berlin, 1983

Berka I 268
Negation/Dialogische Logik/Lorenzen: wird i a von P behauptet, so hat er verloren, wenn O die Behauptung a aufstellt und erfolgreich verteidigt.
Pointe: genau dadurch entsteht die intuitionistische Logik.
intuit. Logik/Lorenzen: zu A v i A existiert nämlich keine Gewinnstrategie: Bsp

O P

A v i A
? A I i A
? I A

I 269
Man setze hier für die Variable A eine Aussage derart, dass O einen Beweis von ihr kennt, P aber nicht.
Gewinnstrategie/Negation/dialogische Logik/Lorenzen: zur Erläuterung zeige ich noch, dass es dagegen für
i i (A v i A)
eine Gewinnstrategie gibt.

O P
i i (A v i A)

i (A v i A) A v i A
? i A
A A v i A
? A

Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Lorenzen



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017