Philosophie Lexikon der Argumente

 
Dialektik: Der Ausdruck Dialektik hat in der Philosophie mehrere Bedeutungen. A. Im rhetorischen Sinn die Kunst des Gesprächs, B. Das Herausarbeiten von näheren Bestimmungen eines Problems oder eines Begriffs durch Gegenüberstellung inhärenter Gegensätze. C. Bei Hegel die Bewegung des Denkens gemäß der inneren Verfasstheit des Denkprozesses und die dieser Denkbewegung korrespondierende Bewegung der Wirklichkeit. Siehe auch Denken, Welt/Denken.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Blask I 80
Dialektik/Baudrillard: das Gute lebt von einer Dialektik von Gut und Böse. Das Böse von der Leugnung dieser Dialektik. Es ist autonom.
Das Fremde: lässt sich niemals durchdringen. Deshalb können Kulturen wie die japanische oder die islamische niemals westlich werden. (> Relativismus).
Das Andere: die einzige Möglichkeit im Umgang mit ihm besteht darin, die »graue Eminenz« seines Schicksals zu spielen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Baud I
J. Baudrillard
Simulacra and Simulation (Body, in Theory: Histories) Ann Arbor 1994

Baud II
Jean Baudrillard
Der symbolische Tausch und der Tod Berlin 2009

Blask I
Falko Blask
Jean Baudrillard zur Einführung Hamburg 2013

> Gegenargumente zu Dialektik

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017