Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 45
Ungleichheit/Rousseau: in seinem Diskurs über die Ungleichheit (Discours sur l’inégalité) von 1755, konstatiert Rousseau die Gleichursprünglichkeit der historischen Einrichtung des Eigentums mit der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft (Rousseau 1988, S.   230) und führt auf diese den Verlust der natürlichen Freiheit, Gleichheit und Unschuld des Naturzustandes zurück. Dieser Verlust sei irreversibel, aber die Unfreiheit, Ungleichheit und sittliche Verdorbenheit der von der Selbstsucht (amour propre) der Individuen getriebenen bürgerlichen Gesellschaft lasse sich politisch überwinden. (1)
Die weitgehende Homogenität der Eigentumsverhältnisse gehört Rousseau zufolge zu den gesellschaftlichen Funktionsbedingungen einer guten, republikanischen Ordnung.


1. J.-J. Rousseau, Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen. In Rousseau, Schriften, Hrsg. Henning Ritter, Bd.   1, Frankfurt a. M. S. 230


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Rousseau I
J. J. Rousseau
The Confessions 1953

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

Send Link
> Gegenargumente gegen Rousseau

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z