Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 507
Rousseau/Pateman: These: Rousseau sei ein Theoretiker der partizipatorischen Demokratietheorie par excellence.
1. Es gebe einen (kausalen) Zusammenhang zwischen den Machtstrukturen in Institutionen und den Einstellungen und Dispositionen der Menschen, die innerhalb dieser Institutionen arbeiten bzw. handeln. (1)
2. Partizipation/Rousseau/Pateman: These: Partizipation besitze für Rousseau (und damit für Pateman) vor allem eine erzieherische Funktion.(2)
SchaalVsPateman: die Schlüsse, die Pateman aus ihrer Lektüre Rousseaus zieht, werden von der neueren Rousseau-Forschung nicht gedeckt: a) Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag“ führt keinen Wahlkampf, b) Ob Entscheidungsfindung bei Rousseau intern oder öffentlich geschieht, ist umstritten.

1. Carole Pateman, Participation and Democratic Theory, Cambridge 1970, S. 26
2. Ebenda S. 27


Gary S. Schaal, “Carole Pateman, Participation and Democratic Theory” in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

PolPate I
Carole Pateman
Political Culture, Political Structure and Political Change 1971

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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