Philosophie Lexikon der Argumente

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Brocker I 933
Identitätspolitik/Naomi klein: KleinVsIdentitätspolitik: diese hat der kapitalistischen Verwertung »großartige Markeninhalte und hervorragende Marketingstrategien« geliefert: »Wenn es Vielfalt war, was wir wollten, schienen die Marken zu sagen, dann würden wir auch Vielfalt bekommen«(1). Aus »freiwillige[r] Blindheit« habe die Frauen- und Bürgerrechtsbewegung durch Identitäts- und Repräsentationspolitik auf ihre »radikalökonomischen Fundamente« verzichtet: »Wir waren so sehr damit beschäftigt, die Projektionen auf der Wand zu analysieren, dass wir nicht merkten, wie die Wand selbst verkauft wurde«.(2)



1. Naomi Klein, No Logo: Taking Aim at the Brand Bullies, Toronto 2000. (Tenth Anniversary Edition with a New Introduction by the Author, New York 32010.) Dt.: Naomi Klein, No Logo! Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern, Frankfurt/M. 2015 (zuerst 2001) S. 123
2. Ebenda S. 136



Christine Bauhardt, „Naomi Klein, No Logo! (2000)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Klein, Naomi

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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