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Gesellschaft: Der Begriff "Gesellschaft" bezieht sich auf eine Gruppe von Individuen, die in einer Gemeinschaft zusammenleben, gemeinsame Normen, Werte und Institutionen teilen und häufig durch festgelegte Regeln oder Gesetze regiert werden. Sie umfasst soziale Interaktionen, Beziehungen und kollektive Organisation innerhalb eines bestimmten geografischen oder kulturellen Kontextes. Siehe auch Gemeinschaft, Kultur, Staat, Normen, Werte, Institutionen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Minimalstaat über Gesellschaft - Lexikon der Argumente

Gaus I 120
Gesellschaft/Einnahmen/Geldmittel/Schutz/Minimalstaat/Gaus/Mack: (...) der Minimalstaat [ist] eine monopolistische Instanz, die legitimerweise Gewalt und Gewaltandrohung einsetzt, um Leben, körperliche Unversehrtheit, Freiheiten, Güter und vertragliche Rechte der Menschen gegen innere und äußere Bedrohungen zu schützen.
Schutz/Geldmittel: Nach eigenen Aussagen unterliegt der Minimalstaat den gleichen moralischen Einschränkungen, die für uns alle gelten. Wenn es für einen von uns kriminell wäre, Gelder von einem anderen zu beschlagnahmen, selbst wenn die erste Partei diese Gelder dazu verwendet, die zweite Partei vor Dritten zu schützen, dann ist es auch für den Minimalstaat kriminell, Gelder von einem von uns zu beschlagnahmen, selbst wenn er diese Gelder dazu verwendet, uns vor (anderen) internen oder externen Bedrohungen zu schützen. >Individuen/Minimalstaat
.
Gaus I 121
Die Beschaffung der für die Erbringung seiner Dienstleistungen erforderlichen Mittel durch den Minimalstaat wird als eine Seite eines normalen freiwilligen Geschäftsvorgangs gerechtfertigt. Ein solcher Minimalstaat kann natürlich nicht verlangen, dass die Menschen Schutz kaufen. Als Monopol kann er von den Verbrauchern Gebühren verlangen, und als verfassungsmäßig unreguliertes Monopol kann er von den Verbrauchern verlangen, was immer der Markt tragen wird. Aber er kann von niemandem verlangen, seine Dienstleistungen zu kaufen.
>Besteuerung/Minimalstaat.

Mack, Eric and Gaus, Gerald F. 2004. „Classical Liberalism and Libertarianism: The Liberty Tradition.“ In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Minimalstaat

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

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