Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 1765
Evolution/Kelly: „zufällige“ Mutationen sind oft nicht frei von Tendenzen: Variation wird durch Geometrie und Physik bestimmt. Noch wichtiger: sie werden durch inhärente wiederkehrende Muster der Selbstorganisation geformt.
I 1791
Stephen Jay Gould/Kelly: vertrat die These der allgegenwärtigen Kontingenz in der Evolution, gegen eine Gerichtetheit, z.B. auf die Entstehung des Menschen. (1)
I 1804
KellyVsGould: spätere Untersuchungen ergaben, dass der Burgess-Schiefer eine weniger große Diversität von Lebensformen aufwies, als Gould in seiner These voraussetzte. Damit rückt die Möglichkeit einer konvergenten Evolution wieder stärker ins Blickfeld.
Evolution/Kelly: ihr drittes Standbein ist strukturelle Unvermeidbarkeit. Bsp Ein Giftstachel der der Verteidigung dient, ist mindestens zwölf Mal in der Evolution entstanden. Der Grund dafür ist nicht eine gemeinsame Geschichte, sondern ein gemeinsames Muster (>Selbstorganisation).


1. Stephen Jay Gould. (1989) Wonderful Life: The Burgess Shale and Nature of History. New York: W. W. Norton, p. 320.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Kelly I
Kevin Kelly
What Technology Wants New York 2011

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