Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 355
Rechtspositivismus/Weber/Habermas: Weber fasst das moderne recht und die legale Herrschaft begrifflich so eng, dass das Prinzip der Begründungsbedürftigkeit zugunsten des Satzungsprinzips ausgeblendet wird. Weber betont vor allem die strukturellen Eigenschaften, die mit dem Formalismus eines fachlich systematisierten Rechts und mit der Positivität gesatzter Normen zusammenhängen (Merkmale: Positivität, Legalität und Formalität).
HabermasVsWeber: er vernachlässigt das Moment der Begründungsbedürftigkeit. Damit schließt er gerade die rationalen Vorstellungen aus, die mit dem Vernunftrecht im 17. Jahrhundert aufkommen und seitdem, wenn nicht für alle Rechtsnormen, so doch für das Rechtssystem im Ganzen, insbesondere für die öffentlich-rechtlichen Grundlagen der legalen Herrschaft kennzeichnend sind.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Weber I
M. Weber
Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus München 2013

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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