Philosophie Lexikon der Argumente

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Introspektion: die Untersuchung eines selbstbewussten Subjekts seiner eigenen inneren Zustände. Voraussetzungen sind u.a. die Fähigkeit, Inneres von äußeren Einflüssen zu unterscheiden sowie zumindest ansatzweise der Gebrauch einer öffentlichen Sprache. Außerdem muss das Subjekt vergangene innere und äußere Zustände mit gegenwärtigen inneren und äußeren Zuständen vergleichen können und sich bewusst von anderen Subjekten unterscheiden können.
 
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I 117
Introspektion/Searle: Das Modell der Gesichtswahrnehmung funktioniert unter der Voraussetzung, dass es eine Unterscheidung gibt zwischen dem Gesehenen und dem Sehen. Bei der Introspektion ist keine Trennung vorzunehmen.
I 124f
Introspektion/Bewusstsein/Searle: Bewusstsein wird nicht durch Introspektion erkannt.
I 126
SearleVsIntrospektion: verlangt Trennung zwischen Akt und Gegenstand.
I 168
Introspektion: Searle: problemlos, aber kein besonderes Vermögen - Wittgenstein: expressiv, daher nicht falsch oder richtig.
Unkorrigierbarkeit ist bei Bewusstsein sinnlos
Bewusstsein/Searle: hat mit Unkorrigierbarkeit und Introspektion nichts zu tun! - Selbsttäuschung setzt cartesianischen Dualismus voraus.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle
> Gegenargumente zu Introspektion



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017