Philosophie Lexikon der Argumente

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Leben: Als lebendig werden Systeme beschrieben, die zumindest über folgende Merkmale verfügen Stoffwechsel, Energieaufnahme und -Abgabe, Fortpflanzungsfähigkeit, Anpassung an Umweltveränderungen bei Wahrung der eigenen Stabilität des Systems. Siehe auch Systeme, Körper.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 110
Leben/Kant/Schulte: Kants Philosophie kennt keinen Tod, kein Leben, keine Zeugung (Sexualität). - Der Grund des Lebens muss ein anderer sein, denn Vernunft hat nichts mit Sexualität zu tun.
I 121
Leben/Sinn/Kant: die Frage »was ist Leben?« scheitert grundsätzlich an der Frage »wer bin ich?«. - Ich kann mir niemals vollständig Gegenstand sein - aus der Freiheit des Subjekts folgt, dass der vernünftige Mensch als letzter Zweck anzunehmen wäre - gleichzeitig wäre das lächerlich: dann bin ich es allein; und jeder für sich. - Dieser Solipsismus ist auch für Kant unvermeidbar.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

> Gegenargumente gegen Kant



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 17.08.2017