Philosophie Lexikon der Argumente

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Leibniz-Prinzip: Das Leibniz‘sche Gesetz oder auch Identitätsprinzip besagt, dass wenn in den vollständigen Beschreibungen von Gegenständen exakt die gleichen Eigenschaften zugeschrieben werden, es sich um denselben Gegenstand handelt. Bei Identität handelt es sich niemals um zwei oder mehr Gegenstände sondern um einen, für den es jedoch häufig verschiedene Beschreibungen mit verschiedener Wortwahl gibt. Nicht jede Beschreibung ist vollständig, daher folgt nicht aus jeder Ununterscheidbarkeit Identität. Siehe auch Identität, Intensionen, Extensionen, Unterscheidbarkeit, Ununterscheidbarkeit.
 
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I 127
Leibniz-Prinzip/Identität/Cresswell: a) metaphysisch (unkontrovers): Ununterscheidbarkeit - b) linguistisch: Substituierbarkeit - Problem in Zusammenhang mit Referenz: sind Kennzeichnungen echte bezeichnende Ausdrücke? - Unbestimmte Kennzeichnung: niemand glaubt, daß sie referiert - Ausnahme: Epsilon-Operator/Hilbert: exF(x) :"ein x, sodass F(x)" - unbestimmte Kennzeichnung: hier gilt das Leibniz-P nicht.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017