Philosophie Lexikon der Argumente

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Positivismus, Philosophie: Der moderne Positivismus vertritt die Forderung, Aussagen mit Erklärungsanspruch auf Unterschiede zurückzuführen, die an den Untersuchungsgegenständen feststellbar sind. Was feststellbar ist, ist dabei auf eine Rahmentheorie und ihre Methoden relativiert. Damit sollen fachfremde sowie unüberprüfbare Aussagen ausgeschlossen werden. Siehe auch Empirismus, innen/außen, Wahrheit, Beweisbarkeit.
 
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I 116f
Positivismus/Popper: fasst das Abgrenzungsproblem naturalistisch auf, als feststehende Grenze - positivistischer Radikalismus: die Naturgesetze sind nicht auf elementare Erfahrungssätze zurückführbar.
I 117
Wittgenstein: nach seinem Sinnkriterium sind die Naturgesetze sinnlos, d.h. keine legitimen Sätze.
PopperVsCarnap: es war ein Fehler, die Metaphysik durch Bewertungen abzutun. Stattdessen Popper: sie hat einen heuristischen Wert. (Bsp Spekulativer Atomismus).
I 127
Protokollsätze/Popper: keine bevorzugte Stellung. Sie erscheinen in der Wissenschaft nur als psychologische Aussagen!
PopperVsPositivismus: der Positivismus wünscht nicht, dass es außer den Problemen der "positiven" Erfahrungswissenschaft noch sinnvolle Probleme geben soll. Er möchte die sogenannten philosophischen Probleme als Scheinprobleme sehen. Das wird immer durchführbar sein. Es ist nichts leichter, als ein Problem als Scheinproblem zu enthüllen. Man braucht ja nur den Begriff des "Sinnes" eng genug zu fassen.
II 473
PopperVsLogischer Positivismus: Wissenschaft als Prozess stärker betont als die Charakterisierung formaler Züge bei Theorien, die als wissenschaftliche Produkte aufgefasst werden.

Po I
K. Popper
Objektive Erkenntnis Hamburg 1993

> Gegenargumente gegen Popper
> Gegenargumente zu Positivismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017