Philosophie Lexikon der Argumente

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Relativismus, Philosophie: Sammelbegriff für Auffassungen, die Erkenntnisse grundsätzlich auf Bedingungen für ihr Zustandekommen beziehen. Spielarten sind Relativierung auf Theorien, auf Sprachen, auf gesellschaftliche Gruppen oder auf Kulturen. Siehe auch Interner Realismus, Externalismus, Beobachtungssprache, Kulturrelativismus, Idealisierung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Horwich I 426f
Moralischer Relativismus/Harman: entspricht dem metaphysische Realismus: kein Platz für rein normative Tatsachen in einer Welt, die durchgängig eine eindeutige Kausalordnung aufweist. - Sie sind dort nicht lokalisierbar. (Harman pro) - Moralischer Absolutismus: ist im internen Realismus möglich, weil es dort keine einzige und eindeutige Kausal- und Erklärungsordnung gibt, stellt sich das Problem der Lokalisation nicht. (Putnam pro).

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Harm I
G. Harman
Moral Relativism and Moral Objectivity 1995

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

> Gegenargumente gegen Harman
> Gegenargumente zu Relativismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017