Philosophie Lexikon der Argumente

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Sinnloses, Philosophie: Sinn ist eine Eigenschaft von Aussagen, die die Feststellung des Wahrheitswerts (wahr oder falsch) grundsätzlich ermöglicht, wenn auch nicht garantiert. Auch falsche Aussagen haben Sinn, sonst könnte ihre Falschheit nicht festgestellt werden. Sinnlos ist demnach, was nicht negiert werden kann. Aussagen über die Zukunft erlauben eine Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten, wenn sie sinnvoll sind ohne einen Wahrheitswert zu haben. Wünsche und Befehle sind sinnvoll und verstehbar, wenn sie in negierbare Aussagesätze umformuliert werden können. Siehe auch Verstehen, Negation, Wahrheitswerte, Verifikation, Bestimmtheit, Unbestimmtheit, Wahrscheinlichkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bertrand Russell
I 110
Sinnlos/Bivalenz/Wahr/Falsch/PM/Russell: die Annahme, dass eine Klasse mit einem ihrer Elemente identisch ist, muss immer sinnlos sein. - Es genügt nicht, dass sie falsch wäre. - Sonst x ε x. ↔ x ~ ε x. - Widerspruch. - ((s) Sinnlosigkeit als Verhinderung eines Widerspruchs, der bei Bivalenz auftreten würde.)

R I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

R II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

R IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

R VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg), Frankfurt 1993

R VII
B. Russell
Wahrheit und Falschheit
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg), Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Russell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017