Philosophie Lexikon der Argumente

 
Wahrnehmung, Philosophie: Wahrnehmungen sind bewusste oder unbewusste Verarbeitungen von Zustandsänderungen bzw. Ereignissen in der Umwelt oder im Inneren eines lebenden Organismus. Wahrnehmungen spielen sich jeweils in der Gegenwart ab. Erinnerungen und Vorstellungen sind keine Wahrnehmungen. Im Sprachgebrauch wird der Ausdruck Wahrnehmung sowohl für den Vorgang des Wahrnehmens als auch für das Wahrgenommene gebraucht. Siehe auch Reize, Empfindungen, Sinneswahrnehmungen, Computation, Gedächtnis, Vorstellungen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 319
Wahrnehmung/Sehen/Tradition/Erkenntnistheorie/Millikan: These: Wahrnehmung ist passiv.
I 320
MillikanVsTradition/MillikanVsErkenntnistheorie: Wahrnehmung ist nichts Passives! Wir fokussieren unsere Aufmerksamkeit und legen uns ständig Entscheidungsfragen vor Bsp „Lebt es? Bewegt es sich?
Oft bringen wir uns in Relation zu anderen Dinge, um sie identifizieren zu können.
Daher sind Fähigkeiten dasselbe wie implizite Intensionen.
Implizite Intension/Millikan. Ist aber keine „Reizbedeutung“.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

> Gegenargumente gegen Millikan
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.09.2017