Philosophie Lexikon der Argumente

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Anführungszeichen: Symbole zur Hervorhebung von Teilen in einem Satz oder Text. Oft zur Kenntlichmachung von Zitaten oder zur Distanzierung. Siehe auch Erwähnung, Gebrauch, Quasi-Anführung, Zitat/Zitattilgung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
X 33
Anführungszeichen/Quine: an ihnen hängt es, ob wir über Worte oder über die Welt reden.
Anführungszeichen/Quine: erzeugen den Namen eines Satzes, der einen Namen des Schnees enthält, nämlich „Schnee“
W-Prädikat/Quine: indem wir den Satz wahr nennen, nennen wir den Schnee weiß.
W-Prädikat: macht die Anführungszeichen rückgängig.
Satz: können wir behaupten, indem wir ihn einfach aussprechen. Daher können wir auf Anführungszeichen und W-Prädikat verzichten.
W-Prädikat/Quine: brauchen wir, wenn wir eine unendliche Menge von Sätzen behaupten wollen, die wir nur definieren können, indem wir über die Sätze sprechen. Bsp „Alle Sätze der Form ‚p oder nicht p’ sind wahr“. Wir brauchen es, um die Bezugnahme auf einen Gegenstand wiederherzustellen, wenn wir für die Verallgemeinerung den semantischen Aufstieg gebraucht haben.

Anführungszeichen/AZ/Quine: das Tarski Beispiel kann nicht folgendermaßen verallgemeinert werden:

‚p’ ist wahr gdw. p

denn wenn man den Schema Buchstaben ‚p’ in Anführungszeichen schreibt, dann bekommt man den Namen des 16. Buchstabens des Alphabets und keinen allgemeinen Ausdruck für Sätze.
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VII (f) 112
Quasi-Anführungszeichen/Quine: eckige Anführungszeichen: Schreibweise [,]: nur obere Hälfte: soll einen Ausdruck als Substantiv kennzeichnen. - Variablen sind substantivisch, wenn sie den Platz von Namen von Sätzen belegen (griechische Buchstaben). Siehe auch Zitattilgung, Zweite Intention.
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III 67
Anführungszeichen/Quine: bilden Namen (Bezeichnungen) Bsp wir schreiben "liegt nahe bei" nicht zwischen Mannheim und Heidelberg, sondern zwischen ihre Bezeichnungen (Namen).
III 68
Reim/Quine: "Erden" reimt sich auf "werden". Ohne Anführungszeichen wäre es nicht nur falsch sondern ungrammatisch und sinnlos. Seehe auch Implikation/Quine, Konditional/Quine.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

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> Gegenargumente gegen Quine

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