Philosophie Lexikon der Argumente

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Funktionalismus, Philosophie des Geistes: Die These, dass Geistzustände funktionale Zustände sind, die durch Input und Output beschrieben werden können. Siehe auch Identitätstheorie, Leib-Seele-Problem, Materialismus, Physikalismus Geist/Geistzustand.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 269
Funktionalismus: die Annahme, man könne gewisse Aspekte des Geistes ohne jede Kenntnis des Gehirns diskutieren. Die gleichen geistigen Operationen können wohl recht gut durch materielle Systeme durchgeführt werden.
I 269f
FunktionalismusVsMaterialismus: hat seltsamerweise gewissen materialistischen Theorien des Geistes ernsthafte Probleme bereitet. Man kann nicht sagen, dass der Geist nichts anders sei als das Gehirn, folglich nichts anders als dieses materielle System, wenn der Geist selber funktional definiert werden kann, und etwas gegeben ist, dass alle seine Funktionen unterstützt, ansonsten aber vom Gehirn verschieden ist.
Wie kann der Geist mit dem Gehirn gleichgesetzt werden und genauso gut mit dem Computer, wenn andererseits Computer und Gehirn nicht miteinander gleichgesetzt werden können? Identität ist transitiv. Das wäre hier nicht erfüllt.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

> Gegenargumente gegen Danto
> Gegenargumente zu Funktionalismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.08.2017