Philosophie Lexikon der Argumente

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Gebrauchstheorie, Sprachphilosophie: der Ausdruck wurde gebildet im Anschluss an eine These von L. Wittgenstein in seinen Philosophischen Untersuchungen, § 43. "Man kann für eine große Klasse von Fällen der Benützung des Wortes "Bedeutung" - wenn auch nicht für alle Fälle seiner Benützung - dieses Wort so erklären Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache". Diese These gilt für Wörter und kann nicht auf ganze Sätze ausgedehnt werden. Siehe auch Gebrauch, Wortbedeutung, Satzbedeutung, Spracherwerb, Bedeutungstheorie, Referenz.
 
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V 221
SearleVsGebrauchstheorie der Bedeutung: keine Unterscheidung zwischen Wort und Satz. - SearleVsWittgenstein
V 231f
SearleVsGebrauchstheorie: "Gebrauch" zu vage, um zwischen den Wahrheitsbedingungen der
Proposition und denen der illokutionären Rolle zu unterscheiden - Bsp Obszönitäten: der Gebrauch von Obszönitäten unterscheidet sich wesentlich von der der entsprechenden höflichen Synonyme. -
Bsp »Er ist kein Nigger« ist genauso abwertend wie "Er ist ein Nigger".

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle
> Gegenargumente zu Gebrauchstheorie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017