Philosophie Lexikon der Argumente

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Konventionen: Übereinkünfte über Billigung und Missbilligung von Handlungen die vielleicht einmal explizit getroffen wurden, sich aber im Lauf der Zeit zu einer mehr oder weniger unbewussten Grundlage für das koordinierte Handeln der meisten Angehörigen einer Gruppe oder einer Gesellschaft herausgebildet haben. Diese Konventionen führen ihrerseits dazu, dass gewisse Konsequenzen von Handlungen erwartet werden.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 2
Bedeutung/Konvention: es kann sein, dass jemand, der seine Gewohnheit geändert hat, in die alte Gewohnheit zurückfällt. Auch bei nicht-sprachlichen Fällen.
I 2 f
Abweichungen/Kommunikation: Abweichungen brauchen gute Gründe.
I 419 f
Konventionen/Walker: man kann nicht herausfinden, ob eine Äußerung aufgrund einer speziellen Konvention einen Zusammenhang zwischen Vorder- und Nachsatz übermittelt, oder ob dieser Zusammenhang konversationell übermittelt wird.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gri I
H. Paul Grice
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Hg. Georg Meggle Frankfurt/M. 1993

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017