Philosophie Lexikon der Argumente

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Positivismus, Philosophie: Der moderne Positivismus vertritt die Forderung, Aussagen mit Erklärungsanspruch auf Unterschiede zurückzuführen, die an den Untersuchungsgegenständen feststellbar sind. Was feststellbar ist, ist dabei auf eine Rahmentheorie und ihre Methoden relativiert. Damit sollen fachfremde sowie unüberprüfbare Aussagen ausgeschlossen werden. Siehe auch Empirismus, innen/außen, Wahrheit, Beweisbarkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 77
Def Positivismus/Hacking:
1. Verifikation
2. Beobachtung
3. VsKausalität
4. VsErklärung (bringt nur Phänomene in eine Ordnung, erklärt nicht warum)
5. VsTheoretische Entitäten
6. VsMetaphysik (nichts Unprüfbares stehen lassen.)
I 80
Popper: Vs Bezeichnung "Positivist" - VsSinnesdaten .- nicht VsMetaphysik - nichtprüfbare Sätze sind als erster Schritt akzeptabel - spätere Prüfung ist immer noch möglich.
I 80
Empirismus: hier geht es um das Messen (These: theoretische Entitäten existieren).
Positivismus: hier geht es um das Sehen, Schmecken, Hören, Riechen, Fühlen (These: theoretische Entitäten existieren nicht).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Hack I
I. Hacking
Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften Stuttgart 1996

> Gegenargumente gegen Hacking
> Gegenargumente zu Positivismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.08.2017