Philosophie Lexikon der Argumente

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Theorien: Theorien sind Aussagensysteme zur Erklärung von Beobachtungen z.B. von Verhalten oder physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen. Beim Aufstellen von Theorien werden ein Gegenstandsbereich, ein Vokabular der zu verwendenden Begriffe und zulässige Methoden der Beobachtung festgelegt. Ziel der Theoriebildung ist außer Erklärungen Prognosefähigkeit und Vergleichbarkeit von Beobachtungen. Siehe auch Systeme, Modelle. Experimente, Beobachtung, Beobachtungssprache, Theoretische Termini, Theoretische Entitäten, Voraussagen, Analogien, Vergleiche, Beweise, Verifikation, Reduktion, Definitionen, Definierbarkeit.
 
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I 188
Theorie/Quine/Duhem: die Anfechtbarkeit durch Erfahrung (Bsp hier ist ein schwarzer Schwan) kann nicht unter den Sätzen der Theorie verteilt werden.
Das ist tatsächlich ein Argument für die Unbestimmtheit der Bedeutung.
I 189
McDowellVsQuine: aber das Argument ist nur dann haltbar, wenn unsere Erfahrungssprache von der Theoriesprache unterscheidbar ist, so daß die relevante Erfahrung nicht schon sozusagen die Theoriesprache spricht. s. Unbestimmtheit.

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017