Philosophie Lexikon der Argumente

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Variablen, Philosophie: Variablen sind Symbole in Aussagen oder logischen Formeln, an deren Stelle verschiedene nähere Bestimmungen z, B. Konstanten oder Namen von Gegenständen eingesetzt werden können. In der Logik werden freie und gebundene Variablen unterschieden. Freie Variable, die also nicht durch einen Quantor wie (Ex) oder (x) gebunden sind, bilden noch keine Aussage, sondern eine Aussagenfunktion wie z.B. „Fx“ - „Etwas ist F“. Zahlen oder Gegenstände sind nicht variabel. Die Variabilität besteht in der Einsetzbarkeit von mehr als einem möglichen Wert. Siehe auch Freie Variable, Gebundene Variable, Konstanten, Individuenkonstanten, Individuenvariablen, Einsetzen, Substitution, Substituierbarkeit, Logik, Aussagen, Aussagenfunktion, Formeln.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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HC I 118
Freie/gebundene/Variable/Hughes/Cresswell: es geht immer um Vorkommen von Variablen - daher kann ein und dieselbe Variable in ein und derselben Formel sowohl gebunden als auch frei vorkommen. - (>Erwähnung/Gebrauch/>Wort/Gegenstand). - Ein Token von x kann in derselben Formel einmal frei und einmal gebunden sein.
HC I 120
Freie Variablen/Einsetzen/Prädikatenkalkül/Hughes/Cresswell: bei der Bewertung einer Formel müssen wir annehmen, dass die anderen evtl. vorkommenden freien Variablen konstant gehalten werden.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017