Philosophie Lexikon der Argumente

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Verhalten, Philosophie: Beobachtbare Veränderungen im beschreibbaren Zustand von lebenden Organismen, die von diesen Organismen selbst initiiert sind oder die eine Reaktion auf äußere Reize darstellen, bei denen eine gewisse Wahlmöglichkeit der Reaktion besteht. Flankierende Gedanken gehören nicht zum Verhalten, da sonst eine beliebige Ausweitung des Bezugsrahmens eine Bestimmung des Verhaltens unmöglich machen würde. Siehe auch Behaviorismus, Psychologie, Mentalismus, Naturalismus, Beobachtung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 91
Theoretische Termini: werden in der behavioristischen Psychologie nicht nur nicht im Hinblick auf offenes Verhalten, sondern ebenso wenig im Hinblick auf Nerven, Synapsen, Neuronenreizungen usw. definiert! Eine behavioristische Verhaltenstheorie ist nicht schon als solche eine physiologische Verhaltenserklärung. Damit sich ein Gefüge von theoretischen Begriffen dazu eignet, Erklärungen für Verhalten zu liefern, müssen sich die theoretischen Begriffe nicht mit den Begriffen der Neurophysiologie identifizieren lassen. Allerdings operiert man im Rahmen eines gewissen regulativen Ideals, dem Ideal eines kohärenten Systems.
Die Verhaltenstheorie ist nicht von Anfang an auf eine physiologische Identifikation aller ihrer Begriffe festgelegt.
II 325
Handlung: Grundsatzüberzeugungen drücken sich in Verhaltensgleichförmigkeit aus. Das heißt nicht, dass keine Abweichungen möglich sind, sondern nur, dass das Vertreten eines Grundsatzes jedenfalls auch durch eine Verhaltensgleichförmigkeit charakterisiert ist.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.11.2017