Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrheitsbedingungen: Wahrheitsbedingungen werden die Bedingungen genannt, unter denen Aussagen, Sätze, Behauptungen usw. wahr sind. Um einen Satz zu verstehen ist es nach einigen Theorien hinreichend, seine Wahrheitsbedingungen zu kennen. (Vgl. M. Dummett, Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992, S. 20). Man kann nach diesen Theorien nicht nur wahre, sondern auch falsche Sätze verstehen. Siehe auch Semantik, Satzbedeutung, Verstehen, Wahrheit, Bedeutung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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EMD II 24
Wahrheitsbedingungen/WB/Lösung/Foster: diejenige Teilmenge aller Umstände, mit denen der Satz übereinstimmt - >MöWe, mögliche Welten - > zweistellige Relation zwischen Satz und MöWe, KoKo/Kontrafaktische Konditionale: "(x)(x ist wahr-von w, dann und nur dann, wenn, wenn w bestünde, es der Fall wäre, daß p)" - Problem: das ist nichtextensional! Das Wahrheitskonditional wäre nicht mehr wahr, wenn für "p" ein material äquivalenter Satz mit anderen WB eingesetzt wird.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Foster
> Gegenargumente zu Wahrheitsbedingungen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.06.2017