Philosophie Lexikon der Argumente

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Unendlichkeit, Unendliches, Philosophie: Resultat einer nicht abbrechenden Prozedur, z.B. des Zählens oder Teilens, oder z.B. die fortgesetzte Beschreibung einer Kreisbewegung. In lebensweltlichen Zusammenhängen sind unendlich fortgesetzte Prozesse wie z.B. unendliche Wiederholung oder niemals beendetes Abwarten zumindest logisch nicht widersprüchlich. Eine Bildungsvorschrift muss nicht existieren damit sich eine unendliche Fortsetzung ergibt wie z.B. bei der Entwicklung der Nachkommastellen von reellen Zahlen. Siehe auch Grenzen, Unendlichkeitsaxiom, Wiederholung, Finitismus, Zahlen, Komplex/Komplexität.
 
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II 579
Leben/unendlich/Ethik/Tod/Victor Frankl/Nozick: Angenommen, das Leben wäre unendlich - dann könne man alle Handlungen verschieben. - Das wäre ohne Konsequenzen. - Dann wäre das Leben ohne Bedeutung. - Frankl/Nozick: unser einziges Bedürfnis ist, gewisse Dinge getan zu kriegen. - Frankl These: dass Beschränkungen und vorexistierende Strukturen notwendig sind, um bedeutungsvolle Organisation zu betreiben oder Dinge (in Gefäßen) aufzubewahren.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

> Gegenargumente gegen Nozick



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017