Philosophie Lexikon der Argumente

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Externalismus, Philosophie: Die These, dass die Bedeutungen der Wörter teilweise von der Umgebung abhängen, in der wir uns befinden; a) durch den Einfluss der Sprachgemeinschaft (Gebrauchstheorie), b) durch die Möglichkeit, überhaupt in Kontakt mit Gegenständen zu treten, um sich auf sie beziehen zu können (Referenz, Bekanntschaft). Siehe auch Zwillingserde, Anti-Individualismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 184
Externalismus/Nietzsche: Wissen beschreibt die Art und Weise, wie Lebewesen einer bestimmten Spezies sich die Welt vorstellen.
I 182f
Internalismus/Descartes: Wissen ist etwas, das von einem Standpunkt innerhalb des Bewusstseins und dessen Voraussetzungen aus gesucht werden muss.
I 185
Externalismus: lebt in einer Welt, in der die Sinnesreize nur so auf uns herabregnen.
I 185
Internalismus: gerade die Existenz dessen, was der Externalist als gewiss annimmt, ist das tiefste Problem überhaupt, nämlich ob es außerhalb von uns eine Welt gibt.
Der Internalismus bringt uns allerdings gewisse Strukturmerkmale der Natur der Vorstellung überhaupt erst zum Vorschein!


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017