Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Perspektive: Die Anordnung von Gegenständen, wie sie sich in Bezug auf die Wahrnehmung aus einer geometrischen Lokalisierung des Wahrnehmenden innerhalb eines Gegenstandsraums ergibt. Im weiteren Sinn bedeutet das Einnehmen einer fremden Perspektive auch das Einnehmen des Standpunkts einer anderen Person oder Gruppe im Rahmen einer Diskussion. Siehe auch Fledermaus-Beispiel, Fremdpsychisches.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 67
Perspektive/Peacocke: eine Erklärung perspektivischer Sensitivität (Bsp Reaktion auf Verschiebung des Futters) - müsste Abhängigkeit der Körperbewegungen von Ortswechseln deutlich machen. - Aber: das Subjekt braucht sich nie zu bewegen, es braucht nur die Fähigkeit zur Rezentrierung des intentionalen Netzes zu haben.
I 75
Verhalten/Perspektive/Peacocke: wenn ein Wesen perspektivisches Verhalten zeigt, wird es nicht nur mit Wechseln der empfindungsmäßigen Eigenschaften seiner Erfahrungen korreliert sein, sondern auch mit allem anderen, mit dem empfindungsmäßige Eigenschaften korreliert sind - aber daraus folgt nicht, dass er Einstellungen über seine Netzhautreizungen hat - dazu müssen wir Zugang zu anderen Inhalten haben, die Netzhautreizungen betreffen.

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

> Gegenargumente gegen Peacocke



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017