Philosophie Lexikon der Argumente

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Quantenmechanik: Teildisziplin der Physik, die sich mit Vorgängen auf der Ebene der Elementarteilchen beschäftigt. Hier gelten Gesetzmäßigkeiten, die sich auf der Ebene der alltäglichen Objekte nicht beobachten lassen. Die speziellen Kräfte und Wechselwirkungen die innerhalb der Quantenwelt herrschen, sind auf der Makroebene nicht anzutreffen. Siehe auch Superposition, Verschränkung, Unschärferelation.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 253
Quantenmechanik: verletzt die Separabilität (unabhängige Existenz) - lokale Wirkung: Prinzip, das Interaktion zwischen 1. und 2. Messung ausschließt.
I 256
Realität/Einstein-Podolski-Rosen: Voraussage einer Größe ohne einzugreifen - Unvollständigkeit der Quantenmechanik: irgendetwas muss mit der Größe korrespondieren, unabhängig davon, ob die zweite Messung durchgeführt wird.
I 2561
verborgene Parameter/Quantenmechanik: Überlichtgeschwindigkeit, Rückwärtskausalität, gemeinsame Ursache (deterministisch oder stochastisch)
I 260
Bellsches Theorem: es gibt keine verborgenen Parameter - Bellsche Ungleichung: Obergrenze für Korrelationen, wird verletzt - das zeigt, dass keine gemeinsame Ursache möglich
I 281f
Quanten-Holismus/Quantenmechanik/Esfeld: Grunde für ihn dürfen nicht rein epistemisch sein: denn sonst wären verborgene Parameter nur wegen fehlender Erkennbarkeit ausgeschlossen (zu schwach) - (epistemisch/ontologisch) - Nichtlokalität: kein Holismus. - Die ganze Materie ist ein holistisches System, weil ein Quantensystem die Eigenschaften, die es zu einem Quantensystem machen, nur mit allen anderen Quantensystemen zusammen hat.
I 283
Verborgene Parameter/Bohm: mit Holismus vereinbar - Bohm These: ein Quantensystem hat zu jeder Zeit einen definiten Wert des Ortes, alle anderen Observablen kontextabhängig. - Messung aktualisiert die Eigenschaften - Eigenschaften: dispositional - ein Potential (Quantenfeld) determiniert die Bahn des Quantensystems kausal - Verletzung der Parameter-Unabhängigkeit und der lokalen Wirkung - aber nichtlokale Wechselwirkung ist kein Holismus.
I 286
Ontologie/Quantenmechanik/Esfeld: minimale ontologische Interpretation: definite numerische Eigenschaften als Eigenschaften des Systems anzuerkennen.
I 293
Quanten-Holismus/Esfeld: - die meisten Quanten-Holismen: Fehlen von Supervenienz: beide Systeme sind zusammen in einem Zustand mit Eigenschaften - Singulett-Zustand/Teller: eine Relation, nicht auf nicht-relationalen Eigenschaften supervenierend (aber nicht Substrat: man braucht keine Individuen) - auch kein Realismus in Bezug auf Universalien.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002

> Gegenargumente gegen Esfeld
> Gegenargumente zu Quantenmechanik



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.06.2017