Philosophie Lexikon der Argumente

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Reduktionismus, Philosophie: Sammelbegriff für Versuche, entweder Aussagen in einem Fachgebiet auf Aussagen eines Teilgebiets dieses Fachgebiets zurückzuführen oder Aussagen eines Fachgebiets mit Aussagen eines anderen Fachgebiets gleichzusetzen. Dabei geht es vor allem um die Rechtfertigung solcher Übertragungen. Reduktionismus im engeren Sinn ist die These, dass Reduktion möglich ist. Typische Reduktionismen gibt es im Bereich der Philosophie des Geistes. Siehe auch Holismus, Eliminativismus, Materialismus, Physikalismus, Funktionalismus.
 
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II 171
VsReduktion/VsReduktionismus/Vollmer: wir müssen einsehen, dass wir in ein und derselben Sprache immer noch widersprüchliche Aussagen formulieren können. Warum dann Reduktion?
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II 207/208
VsReduktion/Biologie: Organismen sind völlig durchstrukturiert, während Teile eines Himmelskörpers gegeneinander ausgetauscht werden könnten.
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II 228
Reduktion/Evolution/Vollmer: beim Evolutionsargument dient die universelle Evolution als Hinweis darauf, dass eine Reduktion durch Deduktion möglich sei. Probleme:
VsReduktion/Evolution/Vollmer: das Evolutionsargument gilt nur für richtige (wahre) Theorien.
Wenn System S2 aus System S1 entstanden ist, dann müsste Theorie T2, Theorie T1 logisch implizieren.
Wenn jedoch T1 oder T2 noch fehlerhaft sind, ist es unwahrscheinlich, dass zwischen ihnen eine Folgerungsbeziehung besteht.

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988

> Gegenargumente gegen Vollmer
> Gegenargumente zu Reduktionismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017