Philosophie Lexikon der Argumente

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Rollen, Philosophie: Der Ausdruck Rolle wird meist mit einem Zusatz wie kausale Rolle, funktionale Rolle usw. gebraucht. Dabei wird signalisiert, dass eine gewisse Offenheit für eine noch ausstehende Präzisierung für eine Funktion innerhalb eines Systems gewünscht wird. Mit anderen Worten, dass es ein Nichtwissen in Bezug auf den Gegenstand gibt, der die Funktion ausübt. Sprachlich wird das durch Formulierungen ausgedrückt wie „Was auch immer die…Rolle spielt“. Ein Beispiel aus der Philosophie des Geistes ist die kausale Rolle von Schmerz. Siehe auch Funktionalismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 109ff
Konstitutive Rolle: 1. Sortal, 2. psychischer Zustand 3. Relation zwischen 1. und 2.
Belege: Sensitivität für sie nicht von entwickelten Begriffen abhängig - von zwei Beschreibungen ist die uninformative die konstitutive Rolle ((s) "analytisch"? - Konstitutive Rolle : "die Person, die diese Wahrnehmungen hat": das erklärt die Immunität gegen Fehlidentifikation. - Konstitutive Rolle von "jetzt": "die Zeit, wo diese Einstellung (Glaube, Gedanke usw.) sich ereignet". - Statt trivialer Identität "Ich bin ich": konstitutive Rolle "ich bin die Person mit diesen Zuständen".
I 122
Konstitutive Rolle/Ich/Peacocke: bringt gerade den Unterschied zur trivialen Identität: "ich bin die Person mit diesen Zuständen" statt "ich bin ich".

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

> Gegenargumente gegen Peacocke



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017