Philosophie Lexikon der Argumente

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Ich: A. Der Ausdruck einer Sprecherin für das Subjekt bzw. die Person, die sie selbst ist. Der Gebrauch dieses Ausdrucks setzt ein Bewusstsein der eigenen Person voraus.
B. Die psychische Entität eines Subjekts, das in der Lage ist, sich auf sich selbst zu beziehen.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 412
Vivid name/Kaplan: Einschränkung: es muss nicht nur irgendein a geben, von dem ich glaube, daß er der nächste Präsident wird, sondern einen "lebhaften Namen". (>Locke) - Perry: das löst aber nicht das Problem des wesentlichen Indexwortes "Ich".
I 430
Ich/Kaplan: "starre Intension", nicht Individuum - "Ich" designiert in jeder Behauptung, in der es vorkommt, die Person, die die Behauptung macht.
I ~459ff
ich/Kaplan: designiert immer den, der die Behauptung macht (Verwender). - CastanedaVs: nur de re, nicht in einem de dicto-Bezugnahmen - hilft nicht bei Herstellung eines Netzwerks von Überzeugungen.
I 469
Problem: das Pronomen drückt nicht immer den Sprecher aus - eher eine gebundene Variable: "Stan glaubt von mir...". - VsKaplan: der erstpersonale Aspekt ist eine "grammatische Illusion".


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.06.2017