Philosophie Lexikon der Argumente

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Ich: A. Der Ausdruck einer Sprecherin für das Subjekt bzw. die Person, die sie selbst ist. Der Gebrauch dieses Ausdrucks setzt ein Bewusstsein der eigenen Person voraus.
B. Die psychische Entität eines Subjekts, das in der Lage ist, sich auf sich selbst zu beziehen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 79
Ich/Gebrauch/Nozick: alle semantischen Tatsachen darüber, worauf der Gebrauch von "Ich" referiert, geben Notwendigkeit de dicto an, nicht de re.
II 91
Ich/Synthese/Nozick: Problem: woher wissen wir, dass nicht in jedem Moment ein neues Ich synthetisiert wird?
II 104
Ich/Einheit/Selbst/Nozick: bei der Einheit geht es nicht um den Akt, der auch etwas anderes hätte hervorbringen können - sondern als einheitliches Ganzes konstituiert sich das Ich selbst als fähig, andere körperliche Teile zu haben oder Erinnerungen (vielleicht sogar alle) zu verlieren.
II 105
Ich/Selbst: projiziert sich auch in die Zukunft, als bestimmte Stadien umfassend - nach dem Schema des nächsten Nachfolgers wird der Selbst-Begriff eine Auflistung und Gewichtung von Dimensionen sein, - aber noch keine Metrik (mehrere Nächste sind möglich). - Nozick: These: wir suchen uns teilweise selbst aus.
II 112
Ich/Nozick: physikalistische Beschreibungen lassen mich selbst außen vor, weil sie nicht reflexiv sind.
II 113
Selbst/Ich/Teil/Ganzes/Nozick: a) Selbst als nächster Nachfolger jedes Aktes der Synthese ((s) > Castaneda: flüchtige Iche) - oder lieber ein zugrunde liegendes, dauerndes Selbst: dann eher ein Ganzes, weniger Grenzen, mehr Einheit.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

> Gegenargumente gegen Nozick
> Gegenargumente zu Ich



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017